Freud und Leid am Samstag im Rechpergstadion

Rehberg - Vitis 3:0 (2:0)

Rasch nahmen unsere Kicker dem Abstiegskandidaten aus Vitis bereits nach wenigen Momenten den Wind aus den Segeln.

Patrick Klaffl netzte nach schönem Zuspiel cool ein und versetzte Vitis kurzfristig einen Schock.

Die Gäste reagierten dann aber weitestgehend unbeeindruckt und hatten in den folgenden Minuten leichte Vorteile.

Einige Male näherten sie sich unserem Gehäuse an, doch eine echte Torchance sprang dabei nicht wirklich heraus.

Gefährlich wurde es erst, als wir wieder versuchen offensiver zu werden. Nach einem Freistoß von Hulusi Akkus scherzelte Alexander Grünwald das Leder gefährlich aufs lange Eck, doch Keeper Markus Hengst reagierte bärenstark.

Wenig später riskierte Rechtsaußen Daniel Molnar mit einer Volleyabnahme alles - es wäre das Tor der Runde geworden, doch der Ball ging doch recht deutlich drüber.

„Berti" traf im zweiten Anlauf

Die nächste Offensivaktion führte zum Tor - Bertan Özaslan traf nach Klaffl-Flanke. Problem: Schiedsrichter Inal Hikmet entschied auf Abseits.

Özaslan schien trotzdem auf den Geschmack gekommen zu sein und traf wenig später erneut - diesmal war alles in Ordnung.

Der auf der Außenbahn äußerst aktive Dominik Aigner bediente den Youngster mit einer Flanke von rechts und dieser köpfte unbedrängt zum 2:0 ein.

Die letzten Minuten vor Seitenwechsel gehörten dann den Gästen. Zunächst musste Tormann Christian Zwirner erstmals eingreifen - der Schuss von Zdenek Manhal bereitete aber kaum Probleme.

Danach wurde es noch einmal gefährlich: Lukas Merkl bediente Michael Polt aber dieser verzog aus aussichtsreicher Position.

Grünwald macht den Sack zu

Ähnlich wie in Halbzeit eins, waren wir gleich nach Wiederanpfiff wieder hellwach. Es war fast eine Kopie der Großchance in der ersten Halbzeit.

Klaffl brachte einen Freistoß aus dem Halbfeld gefährlich zur Mitte, Alexander Grünwald verlängerte per Kopfball perfekt und diesmal war Hengst geschlagen - 3:0 (47.), die Partie war entschieden.

Trotzdem blieb unser Team, das in neuen Dressen aufgelaufen war, gefährlicher. Solospitze Christoph Zeilinger verfehlte das kurze Eck nur knapp. Einen Akkus-Schuss hielt Hengst abermals hervorragend.

Vitis trifft nicht einmal vom Elfmeterpunkt

Kurz schöpfte Vitis Hoffnung, das Spiel doch noch einmal spannend machen zu können. Nach einem Handspiel im Rehberger Strafraum gab es folgerichtig Elfmeter.

Lukas Merkl trat an, doch Zwirner erahnte die Ecke und hielt den halbhoch geschossenen Strafstoß.

 

Krammer und Thomas Unger verabschiedet

Rehberg spielte die Partie nun locker zu Ende.

Ein Generationswechsel wurde mit der Auswechslung von Thomas „Tom" Unger vollzogen. Für den Routinier, der den SVR verlassen wird, kann Youngster Sebastian Bauer auf das Feld.

In der Schlussphase (86.) gab es ein weiteres Highlight: mit Martin Krammer bekam ein verdienter Spieler seinen wohlverdienten, letzten Auftritt.

Der 24-jährige, der bereits seit 2005 für den Verein aktiv war, entschloss sich vor kurzem seine Karriere nach zwei schweren Knieverletzungen zu beenden.

Gegen Vitis durfte er in den letzten fünf Minuten seine letzten Momente als aktiver Fußballer genießen. Die Zuschauer empfingen ihn mit stehenden Ovationen.

Nach Schlusspfiff wurde Krammer gebührend verabschiedet. Doch nicht nur er: Abwehrchef Thomas Unger - seit 2009 beim Verein - wird den Verein nach Saisonende ebenfalls verlassen.

Die Beiden wurden würdig verabschiedet. Es floss auch die ein oder andere Träne..

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Reserve lässt nicht locker

Rehberg - Vitis 5:2 (4:0)

Patrick Deutsch eröffnete mit seinem Tor zum 1:0 (6.) schon bald den Trefferreigen gegen Vitis, das im Reservebewerb hinter uns auf Platz 3 liegt.

Dann kam die Zeit von Michael Stoll, der einen lupenreinen Hattrick (23., 42., 45.) nachlegte und schon zur Pause für klare Verhältnisse sorgte.

Nach Seitenwechsel riss der Schlendrian etwas ein und Vitis kam zu zwei Toren. So richtig gefährdet war der Sieg aber nie. Das 1:4 (54.) beantwortete Lukas Punzet mit dem fünften Tor seiner Mannschaft (71.)

Der Termin für den Nachtrag des Spieles gegen Gföhl steht noch nicht fest.

Somit wird die Entscheidung um den Meistertitel bis zur letzten Runde hinausgezögert.

Langenlois empfängt am Samstag, Grafenwörth, wir müssen am Sonntag (15.30 Uhr) nach Röschitz.